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Jahresplanung für Dein Textil Label: Diese Bestandteile gehören dazu

Jahresplanung für Dein Textil Label: Diese Bestandteile gehören dazu

Bestandteile der Jahresplanung für Dein Label

Kurz vor Weihnachten habe ich meinen letzten Live-Workshop in 2020 gehalten. Das Thema des Workshops war die Planung des Jahres 2021. Die Unternehmerinnen, die meinen Workshop gebucht haben, standen an ganz unterschiedlichen Stellen im Business. Von der Gründerin bis zur Unternehmerin mit höherem, sechsstelligen Umsatz waren verschiedene Frauen vertreten. All diese Frauen hatten unterschiedliche Fragestellungen. Das hast Du Dir bestimmt schon gedacht. Trotzdem hat eins sehr gut für alle funktioniert: Der Aufbau des Workshops. Und aus diesem Grund will ich Dir heute die Bestandteile Deiner optimalen Jahresplanung mit auf den Weg geben. Damit Du das richtige Handwerkszeug dafür hast, 2021 Dich und Dein Modelabel weiterzuentwickeln.

Die 6 wichtigen Bestandteile Deiner Jahresplanung + 1 Bonus-Tipp

Rückblick und Review

Beim Rückblick auf das vergangene Jahr geht es nicht nur darum, in Erinnerungen zu schwelgen. Im Rahmen der Jahresplanung geht es vor allem darum, dass Du Dir genau anschaust, was Du richtig gemacht hast, und wo Du Dein Potenzial noch weiter ausnutzen darfst.

Was hast Du 2020 getan, um Deine Ziele zu erreichen? Und woran lag es, dass Du bestimmte Ziele vielleicht nicht erreicht hast?
Dabei geht es hier insbesondere darum, dass Du den Part, den Du selber verantwortest, genau betrachtest. Ziel ist, dass Du aus den Erfahrungen des vorangegangenen Jahres die richtigen Schlüsse ziehst. Nutze Deine Erfahrungen, um für 2021 die Dinge, die gut gelaufen sind, zu wiederholen und die Dinge, die noch verbesserungswürdig sind, besser zu machen.

Professionelle Zielsetzung

Als Nächstes geht es in Deiner Jahresplanung darum, Dir Ziele für das gesamte Jahr zu setzen. Was möchtest Du 2021 erreichen?
Zu den Zielen gehört auf jeden Fall ein Umsatzziel, aber es macht auch Sinn, dass Du Dir andere Ziele setzt: Wie viele Kunden willst Du beispielsweise gewinnen, welche Projekte möchtest Du unbedingt umsetzen, welche Fortbildungen bis wann besuchen?

Wichtig bei Deiner professionellen Zielsetzung ist, dass Du die Ziele smart definierst. SMART ist eine Abkürzung aus dem Marketing, und bedeutet letztendlich, dass Deine Ziele mittels verschiedener Faktoren messbar gemacht werden.
Ich empfehle Dir dazu, dass Du Dir immer einen kompletten Satz aufschreibst und nicht nur ein Stichwort.

“Ich werde bis zum 31.12.2021 10 neue Einzelhändler gewonnen haben.”
ist ein smartes Ziel. So kannst Du überprüfen, ob Du Dein Ziel erreicht hast.

Auch wichtig: Frag Dich immer nach Deinem Warum. Wenn Du nicht weißt, warum Du ein Ziel erreichen willst, ist Deine Motivation wahrscheinlich auch nicht groß genug.

Insgesamt solltest Du Dir circa 3-maximal 7 Ziele für Dein gesamtes Jahr setzen (das dürfen auch private Ziele sein).

Umsatz- und Budgetplanung

Nach den Zielen kommen die Zahlen. Die Umsatz- und Budgetplanung unterschätzen leider viele, beziehungsweise viele haben damit auch so ihre Schwierigkeiten.

Eine kleine Einleitung wie es easy zum Einstieg geht:

  1. Mach Dir zwei Übersichten für Deine Umsätze in 2020: Wie viel Umsatz hast Du erstens in jedem einzelnen Monat gemacht? Zweitens wie viel Umsatz hast Du pro Verkaufskanal (Etsy, Amazon, eigener Onlineshop, Einzelhandel, Großhandel, eigener Laden etc.) gemacht? Dann legst Du eine extra Zeile für 2021 an, in der Du Deine Zahlen über das Jahr zusammen tragen kannst. Eine Umsatzsteigerung von 20-40% ist auf jeden Fall realistisch, wenn Dein Unternehmen im Aufbau ist, empfehle ich Dir ein stärkeres Wachstum.
  2. Stell Dir die Budgetplanung ein wenig wie Dein eigenes Haushaltsbuch vor. Welche Einnahmen planst Du zu welchem Zeitpunkt? Und welche Ausgaben fallen wann an? Unterscheide zwischen regelmässig anfallenden Ausgaben und einmaligen Zahlungen wie z.B. für Fortbildung und Co..
    Am besten klappt die Aufstellung auch mit Excel, wenn es Dir schwer fällt, kannst Du zuerst einen Zeitstrahl nutzen. Darüber schreibst Du mit grün zu den entsprechenden Zeitpunkten die geplanten Einnahmen, darunter mit rot die Ausgaben. Wenn Du danach Excel nutzt, kannst Du leicht feststellen, wann Du wie viel Geld übrig hast beziehungsweise wann Du mehr verdienen solltest.
  3. Plan auf jeden Fall auch Deine Privatentnahmen. Wann zahlst Du Dir wie viel Geld aus? Und besprich mit Deinem Steuerberater, wie viel Geld Du für Einkommens- und Gewerbesteuer zurück legen musst.
    Die MwSt solltest Du so oder so zurück legen – nicht vergessen, ab dem 1.1.2021 sind das wieder 19%.

Deine persönliche Situation

Ich empfehle Dir im jeden Falle auch die Zeit der Jahresplanung dafür zu nutzen, dass Du auch noch mal Deine persönliche Situation beleuchtest. Was wünschst Du Dir persönlich für 2021? Wie soll Deine Arbeit aussehen?

Dazu nutze ich Tools wie z.B. die optimale Woche, bei der ich eine beispielhafte Woche erstelle, wie ich gerne arbeiten möchte. Ein anderes hilfreiches Tool ist das sogenannte Wheel of Life, bei dem Du die einzelnen Lebensbereiche einordnest und schaust, wie zufrieden Du bist und was Du für eine Verbesserung tun kannst.

Denn es bringt ja nichts, wenn Dein Business floriert, Du aber beispielsweise entweder totale Rückenschmerzen hast oder nahe eines Burnouts bist. Gut ist auch, wenn Du Dir Gedanken zu Deinen Werten machst. Wenn Du Deine Werte kennst, kannst Du auch besser Deine Arbeit werteorientiert gestalten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Dich das zufrieden machen wird. Ich nutze dazu Das 6-Minuten-Erfolgsjournal aus dem urbestself – Verlag.

Zeitliche Jahresplanung

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil Deiner Jahresplanung ist die zeitliche Planung. Dazu brauchst Du einen Jahreskalender, ich empfehle Dir hier auf jeden Fall einen Wandkalender zu nutzen. So hast Du alle wichtigen Termine im Überblick.

Zu Beginn des Jahres solltest Du Urlaub, wichtige private Daten (wie Umzüge, runde Geburtstage, Jahrestage usw.) sowie wichtige berufliche Daten (Fortbildungen, Messen, Veranstaltungen on/offline) eintragen.

Wenn Du diese Planung vorgenommen hast, weißt Du genau, wie viel Zeit Du noch für die Umsetzung Deiner Wunschprojekte hast. Die Projekte, wie z.B. ein Adventskalender für Social Media, eine neue Kollektion oder gründliche Vorbereitung einer Verkaufsphase kannst Du danach in den verbleibenden Zeiten einplanen.

Deine Projektplanung

Um Deine kreativen Projektideen auch wirklich Realität werden zu lassen, solltest Du zunächst Deine Projektplanung durchführen, bevor Du die Projekte in den Jahresplaner einträgst.

Dazu solltest Du am besten rückwärts von den größeren Meilensteinen in die detaillierten to do’s vorgehen.

Wenn Dein Jahresziel also ein Social Media Adventskalender ist, definier zunächst die großen Meilensteine, die wichtig zur Zielerreichung sind. Das können in diesem Fall z.B. Contentplanung, Kooperationspartner finden, Content umsetzen, Content einplanen und Communitymanagement sein.

Bis wann musst Du was erledigt haben? Jeder Meilenstein braucht eine Deadline.

Danach planst Du die einzelnen Aufgaben für jeden Meilenstein, d.h. z.B. wie viele Instagram Beiträge brauchst Du, dafür müssen Grafiken erstellt und Texte geschrieben, Hashtags recherchiert und vielleicht auch Fotos gemacht werden. Jede Detailaufgabe braucht wiederum eine realistische Deadline, die dafür sorgt, dass Du den Meilenstein pünktlich erreichst. Puffer einplanen nicht vergessen!

Der Bonus-Tipp zur Umsetzung

Alles gut und schön, denkst Du jetzt vielleicht, aber Deine Ziele wirst Du ja sowieso nicht erreichen.

Sicher?

Erfolgreiche Menschen unterscheidet von weniger erfolgreichen Menschen nicht etwa Durchhaltevermögen, höhere Belastungsfähigkeit oder mehr Glück.

Es liegt an den drei Faktoren: Deinem Fokus, Dein Warum und Deine Gewohnheiten.

Fokussiere Dich also auf die wirklich wichtigen Dinge, überleg Dir genau, warum Du Dein Ziel erreichen willst und entwickle passende Gewohnheiten.

Wenn Du mehr Reichweite auf Social Media willst, entwickle die Gewohnheit jeden Morgen eine Story zu posten. Wenn Du ein besserer Unternehmer werden willst, könntest Du die Gewohnheit entwickeln, jeden Morgen 15 Minuten einen Podcast zum Thema zu hören oder zu lesen. Wenn Du mehr Kunden willst, entwickle die Gewohnheit, jeden Morgen als erstes eine Aufgabe zu erledigen, mit der Du mehr Kunden gewinnst.

Und jetzt los!

 

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