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Als Textilunternehmerin wachsen: Mit diesen 7 Tipps identifizierst Du Deine Wachstumshürden

Als Textilunternehmerin wachsen: Mit diesen 7 Tipps identifizierst Du Deine Wachstumshürden

Als Textilunternehmer wachsen- Mit diesen 7 Tipps identifizierst Du Deine Wachstumshürden

Vor längerer Zeit habe ich Unternehmertum mal wie folgt beschrieben:

“Unternehmertum ist ähnlich eines Hindernisparcours. Es gibt Zeiten, da fluppt es wie von selbst. Und dann gibt es Zeiten, in denen man vor Hürden läuft. Wenn man das erste Mal vor einem besonders schwierigen Hindernis steht, weiß man überhaupt nicht, wie man das Hindernis überwinden soll. Es dauert eine Weile und manchmal auch mehrere Anläufe, bis man das Hindernis überwunden hat.
Diese beiden Zyklen wiederholen sich ständig. Mit der Zeit ist man stärker daran gewöhnt, dass man sich in einem kontinuierlichen Parcour befindet und hat nicht mehr diese permanente Unsicherheit. Die Hindernisse werden immer schwieriger, aber es gibt nicht mehr so viele, die man nicht bezwingen kann.”

Ich finde, dieses Bild trifft es nach wie vor ziemlich gut. Es hat mir bei meinen Kundinnen und auch in meinem eigenen Unternehmen immer geholfen, diese Hürden identifizieren zu können. Wenn man die Herausforderung kennt, fällt es einem auch leichter, sie zu bezwingen. 

Vielleicht stehst Du mit Deinem Unternehmen noch ganz am Anfang und baust gerade Deine eigene Etsy-Präsenz oder einen eigenen Onlineshop auf. Vielleicht ist Dein Unternehmen aber auch schon weiter fortgeschritten und es darf weiter wachsen. 

Egal auf welcher Stufe Du mit Deinem Label gerade stehst, in diesem Artikel stelle ich Dir 7 Tipps vor, mit denen Du Deine nächste Hürde identifizieren kannst. Wenn Du weißt, wo Deine Herausforderung liegt, kannst Du ihr nämlich auch besser entgegen treten. Los geht’s.

So erkennst Du zielgerichtet die Hürden, die Dein Textillabel vom Wachstum abhalten

1. Hör auf Dein Gefühl

Wenn es Dir gut geht, geht es Deinem Unternehmen gut. Diesen Satz hast Du ja bestimmt schon mal gehört. Um dafür zu sorgen, dass es Dir gut geht, empfehle ich Dir, Dich selbst und Deine Gefühlswelt sehr genau zu beobachten.

Wann geht es Dir gut? Wann bist Du glücklich? Wann geht es Dir nicht gut? Wie sieht es mit Deinem Energiehaushalt aus?

2. Führe ein Journal

Mit einem handschriftlichen Journal reflektierst Du automatisch Deine Gedanken sowie Erlebnisse. Du kannst damit ein Bewusstsein für Deine Erfolge und Herausforderungen schaffen.

Über einen längeren Zeitraum geführt, hilft es Dir sehr dabei, Dich, Deine Gedankenwelt und Deine Gefühle besser kennenzulernen. 

3. Forsche nach der Ursache für Deine Unzufriedenheit

Kennst Du das auch? Manchmal hat man einfach Phasen im Leben, in denen alles gefühlt nervt. Das ist völlig normal.

Aus meiner Sicht ist es erfolgsentscheidend, zu erkennen, dass Du unzufrieden bist. Im nächsten Schritt geht es um die Ursachenforschung. Weshalb fühlst Du Dich so unzufrieden? Auch dabei kann Dir beispielsweise das Journal helfen. 

Generell gibt es verschiedene Parameter, die Du bei einem unzufriedenen Grundgefühl beleuchten darfst: Schlafmenge? Körperlicher Zustand? Bewegung? Ernährung? Bindungen zu anderen Menschen? Erfüllung bei der Arbeit?

Wichtig: Es geht dabei nicht darum, dass Du ein gesellschaftliches Optimum (welches auch immer das gerade ist) erreichst, sondern vielmehr darum, dass Du Dich fragst, ob Du Deinem Optimum nahekommst. Dafür musst Du natürlich Dein Optimum kennen. Wenn dem noch nicht so ist, empfehle ich Dir dringend, Dich damit zu beschäftigen. Das sorgt auch dafür, dass Du langfristig ausgeglichen und gesund bleibst.

4. Identifiziere Deine Ängste

Plagt Dich gerade große Sorge? Kannst Du nicht richtig gut schlafen? Ängste sind

ein typisches Anzeichen dafür, dass Du mit einer Herausforderung wachsen darfst.
Und ich bin überhaupt kein Freund davon, seine Ängste einfach beiseite zu schieben. Ich glaube, es geht viel eher darum, seine Ängste zuzulassen und auch zu erkennen, wovor sie Dich beschützen wollen. 

Ist Dir das Risiko vielleicht zu hoch? Brauchst Du mehr Informationen um Dich besser abzusichern? Ängste helfen Dir auch dabei, mögliche Fallstricke zu erkennen. 

Wichtig ist, dass Du Dich nicht von der Angst beherrschen lässt. Die Angst darf da sein, aber Du darfst die Angst auch an die Hand nehmen und gemeinsam loslaufen. 

5. Reflektiere Deine Glaubenssätze

Ein typischer Fall von “leicht gesagt”. Meistens ist es super schwierig, an seine wirklichen Glaubenssätze zu kommen. Ein Journal ist der erste sinnvolle Schritt, damit Du lernst, Dich mit Deinen eigenen Überzeugungen auseinanderzusetzen.

Im Internet und bei Instagram bei vielen Mindset Coaches findest Du Reflektionsfragen, die Dir dabei helfen, Deine Überzeugungen zu finden. Beispielsweise kannst Du einfach mal runter schreiben, was Du über Geld denkst. Oder über Deinen Kontostand. Oder über etablierte Unternehmer.

Die Erkenntnisse daraus sind Gold wert und liefern Dir erste Rückschlüsse auf das, was Du glaubst.

Und wenn Du Dein Unternehmen weiterentwickeln willst, darfst Du auch Deine Überzeugungen weiter entwickeln. 

6. Check Deine Erfahrung mit bevorstehenden Situationen

Ein ganz typisches Anzeichen für eine Wachstumshürde ist auch, dass Du Angst, Unsicherheit oder ein anderes Gefühl hast, weil Du die Situation die vor Dir liegt noch nicht kennst. 

Um ein konkretes Beispiel zu nennen: Meine Kundin Melanie hatte die Möglichkeit ihr Label in den Großhandel zu bringen. So gleich haben sich diverse Gefühle breit gemacht: Wie soll ich das bezahlen? Das ist alles unüberschaubar, usw.

Typischerweise treten solche Gefühle auf, wenn Du eine neue Situation noch nicht kennst. Die Angst vor Kontrollverlust teilen viele Menschen. Wenn Du also wissen willst, ob Du vor einer Wachstumshürde stehst, frag Dich, ob Dir die kommende Situation bewusst ist.  

7. Kommuniziere offen

Was neben einem Journal (und nachdenken ;-)) noch hilft, sind Gespräche. Je offener Du mit einer Vertrauensperson sprichst, desto leichter wird es Dir fallen, Deine Gedanken kennenzulernen. 

Meistens kommen so unterbewusste Gedanken zu Tage, die Dir Aufschluss darauf geben, ob Du vor einer Hürde stehst.

 

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